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Für die Auslands-Berichterstattung sucht Europa im Blick noch Autoren, die über Ereignisse außerhalb des deutschen Sprachraums berichten. Im Schwerpunkt stehen dabei vorrangig natürlich Berichte über die bei Europa im Blick im Zentrum stehenden Politikfelder, also etwa Privatisierungen, Demokratie- und Sozialabbau, Finanzmärkte, Militarisierung, Umwelt etc. Unsere LeserInnen freuen sich aber auch über Artikel abseits der ausgetretenen Pfade.
Es sind insbesondere auch Artikel über Themen, die im deutschen Sprachraum üblicherweise nicht behandelt werden, die Europa im Blick gegenüber anderen Webzeitungen auszeichnen.
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Ein ökologisches, soziales, zukunftsfähiges und menschenfreundliches Europa kann nur auf dem Weg verbesserter Demokratie erreicht werden und nicht über den Abbau von Demokratie.
Angesichts der Krise der Europäischen Union nach dem Nein Irlands zum Vertrag von Lissabon fordern wir alle Beteiligten zu einer sachlichen und respektvollen öffentlichen Diskussion auf. Ein Ausweg aus der gegenwärtigen Krise kann nur durch Stärkung der demokratischen Kultur gefunden werden. Die Unterdrückung der kritischen Öffentlichkeit vertieft nur die Krise. Dieses Manifest versteht sich als Beitrag zu einer demokratischen Diskussion und bietet konkrete Lösungen an.
> weiterDer Euro ist uns Deutschen bitter aufgestoßen, weil wir über seine Einführung nicht mitbestimmen durften und weil es seinerzeit zu einem deutlichen Inflationssprung gekommen war. Doch die eigentlichen Probleme gehen heute viel weiter. Der Euro ist in Deutschland verantwortlich für schwaches Wachstum und eine viel höhere Inflation als sie die DM in dieser Situation verzeichnet hätte. Außerdem drohen an sich nicht vorgesehene Beistandspflichten Deutschlands für die stark kränkelnden Euro-Länder, z.B. Spanien, entweder über die Notenpresse der EZB oder aus dem deutschen Staatshaushalt mit Steuerzahlergeld.
Die meisten Eurozonenländer verzeichneten nach den neuesten Angaben von Eurostat in den ersten fünf Monaten 2008 teilweise hohe Defizite im Handel mit dem Rest der Welt. Die Gesamtbilanz war negativ und wäre ohne den hohen Überschuß Deutschlands noch negativer gewesen:

Die Leistungsbilanzen, die den gesamten Außenwirtschaftsverkehr umfassen, waren 2007 schon bei der Hälfte der Eurozonenländer negativ (bei vielen in starkem Fall) und dies schon seit vielen Jahren:
> weiterSchon von Anfang an betont die europäische globalisierungskritische Bewegung, insbesondere auch attac, ihren transnationalen Charakter, indem sie sich für überstaatliche Regelungen einsetzt. Ein Schwerpunkt dieses Engagement ist die Steuerpolitik. Hierbei stehen insbesondere die Steuerparadiese im Mittelpunkt des Interesses und der Kritik. Die bluten die größeren Industrieländer aus, die in der Regel "Hochsteuerländer" sind, indem sie
1.) extrem niedrige Steuersätze oder sogar eine Steuerfreiheit für bestimmte Einkommensarten gewähren, wozu insb. Kapitaleinkommen und häufig auch Unternehmenseinkommen gehören.
2.) und diese Steuerflucht dann auch noch mit einer geradezu paranoiden Geheimhaltung absichern, die sie "Bankgeheimnis" nennen.
Von attac wird nunmehr häufig gefordert, diese Steuerparadiese einer transnationalen Regulierung zu unterwerfen. Dies sei insb. deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt notwendig, weil die Globalisierung die Wirtschaft transnationaler macht und deshalb generell mehr transnationale Regulierung erfordert.
> weiterDie Eurostat-Pressemitteilung vom 8. Mai 2008 hat es in sich. Dort wird in nackten Zahlen vorgeführt, wie sich in der EU die Kosten für die soziale Sicherheit verhalten und wie sie sich zwischen 2000 und 2005 entwickelt haben. Deutschland scheint auf das Bruttoinlandsprodukt bezogen mit 36 % in 2005 auf dem 5. Platz unter den 15 Alt-EU-Ländern noch im oberen Mittelfeld zu liegen:

Die Verhandlungen des Schatzamtes mit dem letzten Interessenten für eine Übernahme der beiden grössten polnischen Werften, der Werft Gdynia und der “Neuen Werft Szczecin”, wurden in dieser Woche ergebnislos abgebrochen.
Die Geschäftsleitung der Firma Amber, einer Tochter des polnischen Stahlhandelskonzerns Złomrex, zeigte sich enttäuscht darüber, dass die Regierung zu einer Kapitalerhöhung für die Staatsbetriebe nicht bereit war, denn auch unter Berücksichtigung einer angestrebten Restrukturierung würden die Werften ohne diese öffentliche Hilfe nicht auskommen. Gefordert hatte Amber für die z. Zt. defizitär produzierenden Werften, wie es inoffiziell hiess, 1,4 Mrd. Zloty (ca. 415 Mio. Euro).
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