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Für die Auslands-Berichterstattung sucht Europa im Blick noch Autoren, die über Ereignisse außerhalb des deutschen Sprachraums berichten. Im Schwerpunkt stehen dabei vorrangig natürlich Berichte über die bei Europa im Blick im Zentrum stehenden Politikfelder, also etwa Privatisierungen, Demokratie- und Sozialabbau, Finanzmärkte, Militarisierung, Umwelt etc. Unsere LeserInnen freuen sich aber auch über Artikel abseits der ausgetretenen Pfade.
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Anlässlich der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft fand diese Woche das halbjährliche informelle Ministerratstreffen der europäischen Wirtschafts- und Finanzminister ("ECOFIN") in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana statt. Das Treffen wurde nicht nur begleitet von einer für slowenische Verhältnisse außerordentlich großen Demonstration europäischer Gewerkschaften, sondern, mittlerweile zum dritten Mal, auch vom "Alternativen ECOFIN", ausgerichtet von kritischen Wissenschaftlern, Gewerkschaften und der globalisierungskritischen Bewegung. Wie bereits in den vorherigen Konferenzen 2006 in Wien und 2007 in Berlin, erarbeiteten die teilnehmenden Gruppen eine gemeinsame Abschlusserklärung, die Europa im Blick hier veröffentlicht. Die Abschlusserklärungen der vorhergehenden Alternativen ECOFINS finden sich hier.
Alternativen zu Arbeitslosigkeit und Prekarisierung in Europa
Parallel zum informellen Treffen des Wirtschafts- und Finanzrats der Europäischen Union (ECOFIN) hinter verschlossenen Türen organisierten Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Gruppen und kritische Wissenschaftler eine öffentliche Konferenz zur aktuellen Wirtschafts-. und Sozialpolitik der Europäischen Union. Bei diesem Alternativen ECOFIN haben wir klargestellt, dass sich die Union - im Gegensatz zur offiziellen Darstellung - in kritischen sozialen und politischen Schwierigkeiten befindet. Diese werden hauptsächlich durch die verfolgten Politikkonzepte hervorgerufen, welche zulasten der Bevölkerungsmehrheit erfolgt und nur einer kleinen aber mächtigen Minderheit nutzt. Wir stellten uns der Behauptung entgegen, dass es zur zunehmend neoliberalen Politik keine Alternativen gibt und haben hierzu für viele Bereiche Alternativen vorgeschlagen und diskutiert. Wir bestehen darauf, dass eine breite öffentliche Diskussion fortgesetzt werden muss und tragen damitzur Entstehung neuer Kräfteverhältnisse bei, die für eine Hinwendung zu einer Politik für ein demokratisches, soziales und nachhaltiges Europa unerlässlich sind.
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