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Für die Auslands-Berichterstattung sucht Europa im Blick noch Autoren, die über Ereignisse außerhalb des deutschen Sprachraums berichten. Im Schwerpunkt stehen dabei vorrangig natürlich Berichte über die bei Europa im Blick im Zentrum stehenden Politikfelder, also etwa Privatisierungen, Demokratie- und Sozialabbau, Finanzmärkte, Militarisierung, Umwelt etc. Unsere LeserInnen freuen sich aber auch über Artikel abseits der ausgetretenen Pfade.
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In der jüngsten Ausgabe der linken “Trybuna Robotnicza” wird “Solidarność”-Führern vorgeworfen, aus Eigeninteresse den von kleineren Gewerkschaften getragenen Streik in der Zeche Budryk zu hintergehen.
Die Zeitung weist darauf hin, dass die Bedingungen der Übernahme von “Budryk” durch den Zechenkonzern JSW von Solidarność-Führern ausgehandelt worden waren, von einer 86 %-Mehrheit der Belegschaft in einem Referendum im Dezember aber abgelehnt wurden. Für die devote Haltung der Solidarność gegenüber der JSW-Konzernspitze sieht die “Trybuna Robotnicza” vor allem einen Grund: Drei Gewerkschaftsfunktionäre sind im Vorstand bzw. Aufsichtsrat des Sportclubs “Jastrębski Wegiel”, der vom JSW-Konzern in diesem Jahr mit 3,56 Mio. Zloty gesponsert wird.
> weiterPiccolo, wohin geht die Reise?" fragt eine Dame den Jungen im Zug. "Ins Paradies", antwortet er. "Hoffentlich wird es keine Hölle", sagt die Dame.
Lazarro Ponticelli ist neuneinhalb Jahre alt. Der Bauernjunge ist zum ersten Mal von den ligurischen Bergen herabgestiegen, wo er Singvögel eingefangen und auf dem Wochenmarkt verkauft hat. Er hat nie eine Schule von innen gesehen, nie eine elektrische Lampe. Er reist im Zug nach Paris. Im Jahr 1906 kommt er am Gare de Lyon an. Er wird sich als Straßenjunge durchschlagen, als Schornsteinfeger und Zeitungsjunge. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, meldet er sich zur Fremdenlegion.
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Die Legitimierung der nach dem aktenkundigen Verbrecher Peter Hartz benannten Arbeitsmarktreformen beruht auf mehreren Säulen. Zum einen sollen die Reformen zumindest mitverantwortlich sein für den der zeitigen Aufschwung, der hin und wieder sogar als "Boom" bezeichnet wird. Wir sind auf diesen Aspekt bereits letzte Woche eingegangen und konnten zeigen, dass diese Behauptung einer auch nur oberflächlichen Analyse nicht standhält. Die andere Säule in der Rechtfertigung der Hartz-Reformen besteht aus der Behauptung, dass es den Beziehern von Hartz IV nach den Reformen in der Regel besser ginge als zuvor. Mit den jüngsten Ergebnissen des sogenannten "Sozio-Ökonomischen Panels" liegen nunmehr erstmals Daten vor, die einen zuverlässigen Vergleich der Situation vor und nach den Reformen ermöglichen, und die sämtliche Behauptungen, die Reformen wären zum Vorteil der Betroffenen, ins Reich der Märchen und Legenden verweisen. > weiter